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Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes, wurde 2003 als eigenständige Klinik gegründet. Sie umfasst einen stationären Bereich mit insgesamt 3 Stationen: Eine Jugendstation für Jugendliche im Alter von 13-18 Jahren mit 12 Plätzen; eine Kinderstation für die Altersgruppe 6-12 Jahre und einer Mutter-Kind-Modell-Station für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0-5 Jahren mit Ihren Eltern. Diese Modellstation wird in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie geleitet und richtet sich an Säuglinge und Kleinkinder mit entsprechenden Auffälligkeiten, sowie an Müttern mit eigenen psychischen Störungen, wie postpartale Depressionen und Psychosen, wie auch andere länger dauernde Störungen. Ab dem Jahr 2009 ist eine Tagesklinik mit insgesamt 14 Plätzen geplant. Ferner verfügt die Klinik über eine psychiatrische Institutsambulanz mit einer Allgemein- ambulanz und vier Spezialambulanzen. Die Spezialambulanzen richten sich an Kinder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS oder HKS), autistische Störungen, Ausscheidungsstörungen (Einnässen, Einkoten) und an Säuglinge und Kleinkinder. Pro Jahr werden etwa 2500 ambulante Fälle behandelt. In der Klinik können Kinder und Jugendliche mit Störungen aus dem gesamten Spektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgestellt und behandelt werden. Die stationäre, zukünftig auch tagesklinische Behandlung erfolgt nur nach vorheriger Diagnostik in unserer Institutsambulanz. Die Klinik steht überregional allen Patienten zur Verfügung. Darüber hinaus übernimmt sie die Pflichtversorgung für den gesamten Saarpfalz-Kreis, sowie die angrenzende Region der Stadt Neunkirchen.
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